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Spaziergang & Toilette / 3 Min. Lesezeit

Der erste Spaziergang mit dem Welpen

Ab wann Ihr Welpe nach draußen darf, welches Geschirr und welche Leine Sie nehmen, wo Sie am Anfang spazieren gehen und was in die Tasche gehört.

Redaktioneller Entwurf · Stand: 12. Oktober 2026

Kurz gesagt

  • Unsere Toypudel gehen mit 10–12 Wochen nach draußen, nach den Impfungen. Den genauen Termin sprechen Sie mit dem Tierarzt ab.
  • Nehmen Sie ein weiches Y-Geschirr und eine leichte Leine bis 2 Meter. Die Rollleine bleibt bei den ersten Spaziergängen zu Hause.
  • Fangen Sie an ruhigen Orten an und lassen Sie fremde Menschen und Hunde nicht ungefragt herankommen.

Ab wann der Welpe nach draußen darf

Unsere Erfahrung mit Toypudeln: ab der 10.–12. Lebenswoche. Wir erklären, warum gerade dann.

Bis 8 Wochen müssen Welpen bei der Mutter sein – in Deutschland ist das gesetzlich vorgeschrieben. Nach dem, was wir beobachten, entwickeln sich Toypudel außerdem langsamer als große Rassen: Sicher laufen können unsere Welpen mit etwa 6 Wochen, rennen mit 7. Mit 8 Wochen steht laut Impfplan die erste Impfung an, und danach muss man laut Beipackzettel des Impfstoffs zwei Wochen Quarantäne einhalten. Etwa einen Monat später folgt die zweite Impfung.

Wir wissen, dass geraten wird, Welpen früh mit der Welt bekannt zu machen. Bei einem Schäferhund oder Großpudel, deren Welpen deutlich größer und kräftiger zur Welt kommen, kann man sich das gut vorstellen. Wie das aber bei einem winzigen Welpen gefahrlos gehen soll, bevor die Quarantäne vorbei ist, hat uns bis heute niemand erklären können. Deshalb bleiben wir bei dieser Reihenfolge und raten, den genauen Termin mit dem eigenen Tierarzt abzusprechen.

Bis dahin können Sie dem Welpen die Welt für kurze Zeit zeigen: auf dem Arm, vom Balkon aus oder in einem geschlossenen Hof, in den keine fremden Hunde kommen. Das rät auch die britische Organisation Dogs Trust: auf dem Arm tragen ja, aber auf den Boden setzen, wo andere Hunde unterwegs sind, noch nicht.

Geschirr und Leine

Für den Toypudel raten wir zu einem weichen Y-Geschirr: Es drückt nicht auf den Hals und schränkt die Bewegung nicht ein. Die Leine ist leicht und nicht länger als 2 Meter.

Die Rollleine bleibt bei den ersten Spaziergängen zu Hause. An einem neuen Ort, an dem alles Mögliche passieren kann, halten Sie den Welpen damit nur schwer.

Wo Sie am Anfang spazieren gehen

  • Meiden Sie belebte Wege, Hundewiesen und laute Straßen.
  • Suchen Sie sich ruhige Parks, grüne Höfe und Wege, auf denen wenig los ist.
  • Lassen Sie fremde Menschen und Hunde nicht ungefragt herankommen. Der Welpe braucht Zeit und Ruhe.

Die Welt kennenlernen

Auf den ersten Spaziergängen lernt der Welpe die Welt kennen und lernt, in ihr zurechtzukommen. Für ihn ist alles neu:

  • Geräusche – Autos, Kinder, Fahrräder;
  • Menschen, Tiere, andere Hunde;
  • Gerüche, Untergründe, Gegenstände.

Sorgen Sie dafür, dass Neues jedes Mal mit etwas Angenehmem zusammenkommt: mit Leckerlis, einer freundlichen Stimme und damit, dass Sie bei ihm sind.

Die Pfoten nach dem Spaziergang

Im Frühling sammeln sich an den Pfoten Schmutz, Pollen und Sand. Spülen Sie sie mit lauwarmem Wasser ab oder wischen Sie sie mit Hundetüchern sauber. Pudelfell nimmt Schmutz leicht auf.

Was Sie mitnehmen

  • Leckerlis zur Belohnung;
  • Kotbeutel;
  • Wasser, wenn es warm ist;
  • ein kleines Handtuch;
  • Geduld.

Der erste Spaziergang ist mehr als ein paar Schritte vor die Tür: Mit ihm fängt Ihre Beziehung an. Bleiben Sie ruhig, freundlich und konsequent.